Quer durch alle Schweizer Militär-Fluggebiete.

Rigi. Pilatus. Eiger. Titlis. Tödi.

31.12.2012. Den schon fast traditionellen Silvesterflug haben wir dieses Jahr mit der Familie genossen. Wenigsten mit grossen Teilen davon. Sarah und Brigitte waren auf den Schneeschuhen unterwegs bzw. mussten den Silvesterabend kulinarisch sicherstellen – und hätten ja in der HB-KPN ohnehin nicht auch noch Platz gefunden. Aber Deborah, Philippe und Alissa sind mit um die Schweizer Voralpen-Gipfel gekurvt. Den aufkommenden Föhn konnte man an den üblichen Hotspots (Urmiberg, Rigi, Brienzer Rothorn, Engelberg und Eggberge bei Altdorf) schon deutlich spüren, auch wenn wir nie über FL 85 hinauf gestiegen sind.

Kurz nach dem Start über dem Sihlsee der Blick zurück auf die Glarner Alpen.

Auf der Frequenz von ZRH-Information war allerhand Betrieb, offenbar sind wir nicht die Einzigen, welche die freien Festtage um Silvester für einen kleinen Fluggenuss nutzen. Dafür sind sämtliche militärischen Flug- und Schutzgebiete für einmal deaktiviert gewesen. Was für Platz es da plötzlich mitten in der Schweiz hat! Wir sind für einmal mitten hindurch gmotoret. Vom Rigi über Luzern zum Pilatus (Buochs, Emmen). Dann weiter über die Schrattenfluh (Hohgant) und das Brienzer Rothorn (Meiringen, Axalp) zur dunklen Eiger-Nordwand. Und von da im Direktflug über den Titlis und den Klausenpasse zurück in die Glarner Alpen. Die Kontrolle der Skilift-Besuche in Elm gehörte abschliessend natürlich ebenso dazu wie die Skitouren-Schnee-Verhältnis-Prüfung am Sunnähöreli über den Weissenbergen. Sieht alles noch sehr schön aus.

 Ich wünsche allen einen gemütlichen Silvester, einen guten Anfang im Neuen Jahr – und beste Gesundheit und alles Gute.

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