Schlagwort-Archive: Flugplatz

Dübendorf für WEF gewappnet?

Die Störaktionen mit Drohnen an Flughäfen in England haben auch Auswirkungen auf die Risiko-Beurteilung des Flugplatzes Dübendorf. Eventuell kommen während des WEF-Flugbetriebs moderne Drohnenabwehr-Systeme zum Einsatz. Ein Fluggerät, das unerlaubt in einen gesperrten Luftraum eindringt, kann von einer Drohnenabwehr-Anlage abgefangen werden. Neuste Systeme, wie etwa des deutschen Herstellers Aaronia, sind in der Lage, Drohnen über deren Signale, die sie an den Piloten sendet, präzis zu Orten. Je nach Beurteilung der Bedrohung kann der Störsender des Systems eingesetzt werden. Dieser bewirkt, dass die Steuersignale des Piloten nicht mehr bei der Drohne ankommen, was zum Absturz oder zu einer automatischen Landung führt. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.

Bozener Flughafen ans Land?

Weil der Flughafen Bozen nicht mehr von „nationalem Interesse“ ist, könnte er vom Staat ans Land übergehen. Flughafen-Gegner fordern dies. Doch laut Landesregierung würde es ohnehin nicht viel nützen. So schrieb etwa der Dachverband für Natur- und Umweltschutz vor einigen Wochen in einem offenen Brief: „Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass es ein Dekret des Staatspräsidenten aus dem Jahre 2015 gibt, welches die Kompetenzen bezüglich Flugplatz Bozen an die Region bzw. Provinz abgeben würde, da dieser weder von strategischem, noch von nationalem Interesse ist. Einem Rückbau statt einem Ausbau dürfte also nichts im Wege stehen. Die Mehrheit der Südtiroler, die bei der Volksabstimmung unter anderem auch gegen das Entwicklungskonzept abgestimmt haben, erwartet dies von Ihnen.“ Mehr im Bericht der ‚Neuen Südtiroler Tageszeitung‘.

Nervöse Kopter

Ein Tag Verspätung kostet die Molliser Helibauer 300 000 Franken. Wenn dann der Schnee nicht sofort weggeräumt wird, droht Kopter schon einmal mit einer Schadenersatzklage. In der Nacht auf Freitag fallen im Kanton Glarus zwei Zentimeter Schnee. Grund genug für die Helibauer von Kopter, um vom Molliser Flugplatzchef eine Schneeräumung «so schnell wie möglich» zu verlangen und sicherheitshalber auch gleich noch eine Drohung nachzuschieben: «PS: Ich weise darauf hin, dass ein nicht funktionsfähiges Flugfeld die Firma Kopter in ihrer Entwicklung des Helikopters SH09 behindert und wir solche Behinderungen zur Anzeige bringen. Eine Woche Verzug kostet uns derzeit zirka 1,5 Millionen Franken, Umrechnung pro Tag ist demnach einfach… Mehr im Bericht der Südostschweiz und in diesem Hintergrund-Beitrag hier desselben Verlages.

Seilziehen um Grenchener Flugsicherung

Das Jahr 2018 war kein einfaches für den Regionalflughafen Grenchen. Insbesondere die Flugsicherung durch «Skyguide» war immer wieder mal Thema. Schon im Jahr zuvor hatten personelle Engpässe bei der für die Flugsicherung zuständigen Firma «Skyguide» zur zeitweiligen Schliessung des gesamten Flugbetriebs geführt. Anfang Februar informierte der Flughafen, dass man aufgrund der weiterhin prekären Situation beim Vertragspartner ab sofort bis Oktober jeweils Sonntag und Montag keinen Instrumentenflug mehr anbiete. Mehr Informationen im Originalbericht des Grenchner Tagblattes.

Bitburg: geflogen wird noch immer

1994 zog das Jagdgeschwader ab. Zurück blieb ein etwa 484 Hektar grosses Gelände, für das nun eine neue Nutzung gefunden werden musste. Auf einem Teil der Fläche, der als Gewerbe-, Industrie- und Freizeitgelände verplant wurde, ist das auch gut gelungen. Im Laufe der Jahre siedelten sich hier rund 160 Betriebe und Freizeit-Einrichtungen an. Doch der größere Teil des Flugplatzgeländes sollte weiter als Flugplatz erhalten bleiben, ein Plan, der bis heute eine wechselvolle Geschichte erlebt hat. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Volksfreund‘.

Vom Acker zum Flugfeld: 50 Jahre Ganderkesee

2019 wird der Flugplatz Ganderkesee 50 Jahre alt. 200 Personen arbeiten heute auf dem Gelände mit eigenem Hotel und Restaurant. Doch das Airfield war nicht immer so groß aufgestellt. Im November 1969 erhielt der Flugplatz eine Genehmigung als Sonderflugplatz. „Da am Anfang sowieso nur drei Flieger pro Tag nach Ganderkesee wollten, reichte das völlig aus“, so Weyhausen-Sauer. Ein Jahr später sollte die Anlage aber doch eine reguläre Genehmigung als Verkehrsflugplatz erhalten – dafür musste eine vernünftige Piste her. Wie die Geschichte weiter geht, finden Sie im Originalbericht der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Birrfeld mit neuem Leiter

Der langjährige Flugplatzleiter Heinz Wyss erreicht im nächsten Jahr das Pensionierungsalter und möchte deshalb kürzertreten. Per 1. Januar 2019 übernimmt nun Martin Andenmatten die verantwortungsvolle Tätigkeit als Flugplatzleiter, schreibt der Aero-Club Aargau in einer Medienmitteilung. In diesem Jahr wurde der gebürtige Walliser von Wyss in die Leitungsaufgaben eingeführt. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der Aargauer Zeitung.

Freiburg: Start des Stadion-Baus

Am Flugplatz Freiburg ist die Stadionbaustelle eingerichtet. Über einen Eilantrag wird in den nächsten Wochen eine Entscheidung gefällt werden. Im Sommer 2020 könnte das Stadion spielfertig stehen. In den vergangenen Wochen haben die Firmen die Baustelle eingerichtet. Auch der Straßenbau hat begonnen. Im Februar wird Generalunternehmer Köster mit dem Rohbau loslegen – wenn die anhängigen Klagen die Baustelle nicht stilllegen. Eine Entscheidung über den eingegangenen Eilantrag wird in den nächsten Wochen erwartet, heißt es dazu im Rathaus. Mehr erfahren Sie im Originalbericht der Badischen Zeitung.

Wer wird denn Weihnachten in die Luft gehen?

„Im Winter haben wir deutlich weniger Landungen hier. Viele Flieger haben ihre Flugzeuge eingemottet. Im Sommer kann es schon mal anstrengend werden, weil hier so viele Flieger runterkommen.“ Heiligabend ist der Flugplatz bis mittags geöffnet. „Da sitzen wir dann traditionell mit den Kollegen zusammen, es kommen auch immer mal Besucher vorbei, um frohe Weihnachten zu wünschen.“ Am 1. Weihnachtstag ist dann Ruhetag auf dem Flugplatz, aber auch nur dann. Schon am 2. Weihnachtstag geht alles ganz normal weiter. Mehr Informationen im Originalbericht des Hamburger Abendblattes.