Archiv der Kategorie: Motorflug-News

Übersichtliche Kurznachrichten der Ereignisse im Motorflug.

CH-Bundesrat verabschiedet SIL-Objektblätter für Wasserflugplatz Wangen, Flugplätze Bern und Luzern

Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 14. November 2018 drei Objektblätter des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) verabschiedet. Neu ist das Objektblatt für den Wasserflugplatz Wangen. Für den Flugplatz Bern-Belp wird das bestehende Objektblatt mit der Integration der militärischen Nutzung angepasst. Das Objektblatt Luzern-Beromünster wird aufgrund des modifizierten Hindernisbegrenzungsflächen-Kataster angepasst. Dieser separiert Luftfahrthindernisse in Flugplatznähe (z.B. Antennen, Stromleitungen) mit den Flugkorridoren. Was das Beamtendeutsch bedeutet (u.a. Verabschiedung = Zulassung), finden Sie auf der Webseite des BAZL und auf jener der SPAS, Seaplane Pilots Association, heraus.

Nervöse Kopter

Ein Tag Verspätung kostet die Molliser Helibauer 300 000 Franken. Wenn dann der Schnee nicht sofort weggeräumt wird, droht Kopter schon einmal mit einer Schadenersatzklage. In der Nacht auf Freitag fallen im Kanton Glarus zwei Zentimeter Schnee. Grund genug für die Helibauer von Kopter, um vom Molliser Flugplatzchef eine Schneeräumung «so schnell wie möglich» zu verlangen und sicherheitshalber auch gleich noch eine Drohung nachzuschieben: «PS: Ich weise darauf hin, dass ein nicht funktionsfähiges Flugfeld die Firma Kopter in ihrer Entwicklung des Helikopters SH09 behindert und wir solche Behinderungen zur Anzeige bringen. Eine Woche Verzug kostet uns derzeit zirka 1,5 Millionen Franken, Umrechnung pro Tag ist demnach einfach… Mehr im Bericht der Südostschweiz und in diesem Hintergrund-Beitrag hier desselben Verlages.

Überladung und Föhn schuld an Flugzeugabsturz

Bei dem Absturz in Innsbruck vergangenen April kamen der Schweizer Pilot sowie sein slowenischer Begleiter ums Leben. Nun steht die Ursache des Unglücks fest. Am 29. April war vormittags ein Kleinflugzeug beim Hubschrauber-Stützpunkt des Innsbrucker Flughafens in der Wiese aufgeschlagen. Der Schweizer Pilot und sein slowenischer Begleiter waren auf der Stelle tot. Laut Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung war das Flugzeug aus der Schweiz gekommen: „Um zu tanken, legte der Pilot in Innsbruck einen Zwischenstopp ein.“ Als 60 Liter in den Tank gefüllt waren, wollte der Pilot den Flug fortsetzen. Ziel war Portoroz an der slowenischen Adria-Küste. Wie bei Föhnwetter üblich, startete die leichte Maschine Richtung Osten und gewann rasch an Höhe. Dann wendete der Schweizer die Maschine und drehte nach Westen ab. Sekunden später stürzte das Kleinflugzeug aus etwa 200 Metern Höhe auf die Wiese. Nun liegt der Ermittlungsergebnis exklusiv vor – lesen Sie ihn im Originalbericht der Tiroler Tageszeitung.

Begeisterung über geplante A400M-Stationierung

Das stationierte Taktische Luftwaffengeschwader 74 ist seit Jahren für den dortigen Flugplatz zuständig. „Das wäre für uns hervorragend“, sagt der stellvertretende Kommodore Siegfried Beck nach der gestrigen Ankündigung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des Donaukuriers.

Seilziehen um Grenchener Flugsicherung

Das Jahr 2018 war kein einfaches für den Regionalflughafen Grenchen. Insbesondere die Flugsicherung durch «Skyguide» war immer wieder mal Thema. Schon im Jahr zuvor hatten personelle Engpässe bei der für die Flugsicherung zuständigen Firma «Skyguide» zur zeitweiligen Schliessung des gesamten Flugbetriebs geführt. Anfang Februar informierte der Flughafen, dass man aufgrund der weiterhin prekären Situation beim Vertragspartner ab sofort bis Oktober jeweils Sonntag und Montag keinen Instrumentenflug mehr anbiete. Mehr Informationen im Originalbericht des Grenchner Tagblattes.

Bitburg: geflogen wird noch immer

1994 zog das Jagdgeschwader ab. Zurück blieb ein etwa 484 Hektar grosses Gelände, für das nun eine neue Nutzung gefunden werden musste. Auf einem Teil der Fläche, der als Gewerbe-, Industrie- und Freizeitgelände verplant wurde, ist das auch gut gelungen. Im Laufe der Jahre siedelten sich hier rund 160 Betriebe und Freizeit-Einrichtungen an. Doch der größere Teil des Flugplatzgeländes sollte weiter als Flugplatz erhalten bleiben, ein Plan, der bis heute eine wechselvolle Geschichte erlebt hat. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Volksfreund‘.

Vom Acker zum Flugfeld: 50 Jahre Ganderkesee

2019 wird der Flugplatz Ganderkesee 50 Jahre alt. 200 Personen arbeiten heute auf dem Gelände mit eigenem Hotel und Restaurant. Doch das Airfield war nicht immer so groß aufgestellt. Im November 1969 erhielt der Flugplatz eine Genehmigung als Sonderflugplatz. „Da am Anfang sowieso nur drei Flieger pro Tag nach Ganderkesee wollten, reichte das völlig aus“, so Weyhausen-Sauer. Ein Jahr später sollte die Anlage aber doch eine reguläre Genehmigung als Verkehrsflugplatz erhalten – dafür musste eine vernünftige Piste her. Wie die Geschichte weiter geht, finden Sie im Originalbericht der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Darum ist der Innsbrucker Anflug spektakulär

Eng zwischen Bergen und Felswänden eingekesselt und mit schwierigen Windbedingungen gesegnet, gehört der Anflug in das Inn-Tal zu den anspruchsvollsten und spektakulärsten Europas. Während auf der nördlichen Seite die sogenannte Nordkette ihre Berge bis zu 2.600 Metern aus den Boden ragen lässt, grenzt südlich der Patscherkofel mit knapp 2.200 Metern Höhe das Tal ein. Viel Platz für den Anflug auf den Flughafen bleibt hier nicht, wer hier runter möchte muss aus Osten oder Westen entlang der Bergketten in das Tal eintauchen. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Standard‘.

Alarmstart wegen Cessna

Ein kleines Passagierflugzeug ohne Funkkontakt hat am Samstag, 29.12. gegen 14.30 Uhr einen Alarmstart im Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg ausgelöst. Am Ende stellte sich der Vorfall aber als harmlos heraus. Wie ein Sprecher der Luftwaffe bestätigt, stiegen zwei Eurofighter vom Flugplatz bei Zell auf, um die Maschine abzufangen, was im Luftraum über dem oberfränkischen Hof auch gelang. Wie sich herausstellte, hatte der Pilot nach dem Start in Mönchengladbach eine falsche Funkfrequenz eingestellt. Als ihn die Neuburger Piloten mit Handzeichen auf diesen Fehler hinwiesen, gelang es dem Mann, seinen Fehler zu korrigieren. Während die beiden Eurofighter nach Neuburg zurückkehrten, konnte das Passagierflugzeug weiter in Richtung Tschechien fliegen. Quelle: Donaukurier.

Birrfeld mit neuem Leiter

Der langjährige Flugplatzleiter Heinz Wyss erreicht im nächsten Jahr das Pensionierungsalter und möchte deshalb kürzertreten. Per 1. Januar 2019 übernimmt nun Martin Andenmatten die verantwortungsvolle Tätigkeit als Flugplatzleiter, schreibt der Aero-Club Aargau in einer Medienmitteilung. In diesem Jahr wurde der gebürtige Walliser von Wyss in die Leitungsaufgaben eingeführt. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der Aargauer Zeitung.